Ihr Guide durch die Welt der Aquaristik

Die Top 10 der Aquaristik-Anfängerfehler

Anfängerfehler bei Aquarien

„Ein Aquarium zu betreiben geht doch kinderleicht!“ – eher nicht, meinen wir!

Jeder muss sich zunächst einmal in der großen Welt der Aquaristik zurechtfinden und dabei kann es auch durchaus hilfreich sein aus seinen Fehlern zu lernen. Allerdings kannst du einige einfache Fehler vermeiden und schon vorab eine Menge an Erfahrung sammeln.

Hier sind unsere Top 10 der Aquaristik-Anfängerfehler:

Platz 10 – UnGeduld:

„Aquarium kaufen, Wasser reinfüllen und Fische hineinsetzen.“
So einfach kann die Theorie sein – in der Praxis gestaltet sich dies aber in der Regel anders.

Zu den Grundtugenden eines Aquaristikneulings sollte eine gehörige Portion Geduld gehören. Bevor Du überhaupt Fische in dein Aquarium gibst, solltest du zunächst mindestens 2 bis 3 Wochen warten bis du schließlich die Fische hineinsetzt.

Warum? Ganz einfach – die Wasserwerte sollten sich zunächst einpendeln bevor du deine „kleinen Freunde“ hinzugibst.

Platz 9 – Einrichtung und Dekoration

Der Untergrund im Aquarium sollte mindestens 5 cm hoch sein. Ob du Kies, Sand oder ähnliches verwendest musst du selbst entscheiden bzw. solltest du dich am natürlichem Lebensraum der jeweiligen Fische orientieren.

„Bei der Dekoration gestaltet sich aber doch alles ganz einfach?“
Nein, dieser Irrtum ist leider auch ein beliebter Aquaristik-Anfängerfehler.

Hier solltest du sogar besonders aufpassen! Verwende keine Gegenstände aus dem Garten oder potenzielle Deko, die du in natürlichen Gewässern findest. Auch wenn der Gang in die Zoohandlung Geld kostet, solltest du speziell hergestellte Deko-Produkte aus dem Fachhandel verwenden.

Andernfalls wirst Du nur Probleme haben, da unerwünschte Stoffe in das Wasser gelangen können oder sich die Bewohnern des Aquariums an spitzen Gegenständen verletzen können.

Platz 8 – Position des Beckens

„Ab auf die Fensterbank damit, da spare ich mir den Heizer!“
Weit gefehlt! Dies ist sehr schlecht für deine Tiere und fördert lediglich die Algenproduktion innerhalb Deines Aquariums.

Genügend Lichteinstrahlung ist wichtig, aber dein Becken sollte nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein. Dafür hast du schließlich die Aquariumsbeleuchtung.

Platz 7 – Größe des Aquariums

„Kleines Becken bedeutet weniger Arbeit.“
Leider nein. Gerade bei kleinen Varianten, wie Nanoaquarien, können beispielsweise schon geringe Schwankungen der Wassertemperatur zum „kippen“ des gesamten Aquariums führen.

Hier gilt tatsächlich je größer desto unkomplizierter.

Platz 6 – AquariumPflanzen

„Die nehmen mir doch nur den Platz für coole Dekoration weg..“
Auch Pflanzen sind essentiell, auch wenn viele Anfänger das nicht wahr haben wollen. Sie sorgen für genügend Sauerstoff im Wasser.

Vielfalt ist gefragt, wenn es um Pflanzen geht!

Platz 5 – AquariumBeleuchtung

Die Beleuchtungsdauer sollte in der Regel 8-11 Stunden betragen. Es sollte, auch während die Beleuchtung aus ist, immer Tageslicht auf das Aquarium fallen (aber kein direkter Sonneneinfall). Experimentiere nicht mit der Beleuchtungszeit.

Platz 4 – fischfütterung

Es ist nicht notwendig die Fische täglich zu füttern, auch wenn die Fische einen Bedarf an Futter suggerieren, indem sie an die Oberfläche kommen.

Du solltest stets auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung der achten und sie nicht überfüttern!

Es sollte im Normalfall ausreichen ein Fütterung alle 2 Tage durchzuführen.

Platz 3 – Wasserwechsel

„Mein Wasser sieht sauber aus warum sollte ich es also wechseln?“
Die exakten, nicht offensichtlichen Werte des Wassers kannst du allerdings nicht sehen bzw. merkst erst, dass etwas nicht stimmt, wenn es schon deutlich zu spät ist.

Im Idealfall wechselst du daher wöchentlich ein Drittel der Wassermenge und achtest zudem darauf, dass es die benötigte Temperatur hat.

Platz 2 – Fischbesatz

Hierbei solltest Du als Laie einen Fachmann aufsuchen. Auch wir können dir nicht pauschal sagen, welche Fische gut miteinander auskommen. Denn dies hängt vor allem von Faktoren wie der jeweiligen Beckenart, der genauen Fischarten und der Größe deines Aquariums ab.

Sei hierbei extrem aufmerksam und vertraue nur kompetenten Fachleuten – schließlich sind deine Fische das wichtigste im Aquarium!

Platz 1 – übertrieben bemuttern

Wer sein Aquarium vernachlässigt setzt damit das Wohlbefinden seiner Tiere aufs Spiel. Eine übertriebene Pflege kann sich jedoch ebenso kontraproduktiv auf die Aquariumbewohner auswirken.

Bedenke immer: Es handelt sich um ein Biosystem, welches eigentlich nahezu selbstständig funktionieren sollte. Zu häufiges Eingreifen, beispielsweise durch das Putzen des Aquariums oder der Kürzung der Pflanzen, kann auch negative Auswirkungen zur Folge haben!

 

 

 

 

 

 

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